Uni: Den Stundenplan verstehen

Die erste Vorlesung an der Uni hatte ich, wie schon erwähnt, am Montag den 24. September, und zwar um 17:00 Uhr. Das Fach war “Elements of Computing”, und Dozent war Abel Nyamapfene, der inzwischen die Uni gewechselt hat, nachdem er mit uns fertig war.. Ob und was das bedeutet, mag ich jetzt nicht weiter erläutern.

Ich studiere ja IT Management for Business, da habe ich pro Jahr jeweils die Hälfte meiner Credits/Kurse/Fächer von der Business School, und die andere Hälfte eben vom Computer Science Department im College for Engineeering, Mathematics and Physical Science. Manch einer beschreibt meinen Kurs deswegen als “Wirtschaftsinformatik”. Da ich nie Wirtschaftsinformatik studiert habe, kann ich das leider gar nicht vergleichen ;)

Bei uns an der Uni ist das Jahr nicht streng in Semester unterteilt, stattdessen haben wir Weiterlesen »

Freshers’

Freshers’. So steht’s im Titel. Was das ist? Tja, wer sich nicht mit Englischen Unis auskennt weiß das vielleicht nicht, aber so wird unsere “Einführungswoche” genannte. Mein erste Vorlesung im Stundenplan begann am Abend des 24. Septembers, wenn ich das hier richtig lese um 17 Uhr. Aber eingezogen bin ich ja schon am 15. September, und ich kann euch sagen: Langeweile kam keine auf!

Samstagabend wurde gegrillt, gegen £5 oder so. Natürlich hat uns keiner gesagt, dass es innen für uns auch kostenlos Mensa-Essen gibt (Ich hab “Catered Accommodation”, also quasi mit Halbpension. Ist ganz nett, nur dass die Abendessenszeit von 17:15 bis 19:00 Uhr geht ist mitunter etwas nervig), aber hey, dafür draußen das erste Mal andere Leute kennenlernen.

Das ganze war ja im September, ich kann mich jetzt nicht an jeden Tag erinnern, aber zum Glück bin ich ja ein sehr organisiert, und habe Kalender geführt. Hier mal ein Screenshot von dem, was Montag bis Freitag unter anderem so anstand:

Kalender Fresher's Week 2012

Kalender Freshers’ Week 2012

Ich persönlich erinnere mich nur noch daran, dass ich nicht zum Language Society Meet & Greet gegangen bin, und die Welcome Talks und Introductions alle mehr oder weniger gleich langweilig waren. Es hätte vollkommen gereicht, wenn ich zum “International Welcome” am Montag gegangen wäre, der Rest wurde nämlich eh nur wiederholt.

An Unis in England gibt es eine Menge “Societies” Weiterlesen »

Domains Weltweit – gegen Krebs

Ich schreibe ja nicht nur meinen Blog (ja, ich schreibe. Ich hab hier ein, zwei Entwürfe im Speicher liegen..), ich lese auch andere Blogs. Einer der berühmtesten Blogs in Deutschland, der sich hauptsächlich, aber nicht nur, um Technik dreht ist der vom Caschy. Und beim Caschy habe ich von dieser Aktion von checkdomain.de gelesen:

Domain Weltkarte

Das Poster an der Wand

Ein Poster, 114 x 70 cm, zweiseitig mit einer Weltkarte bedruckt (einmal hell und einmal dunkel) gibt es für 27€ zu kaufen – 10€ von den 27€ gehen dabei an die Kinderkrebsstiftung! (Ich gucke ja zur Zeit Breaking Bad, da ist das sogar relevant)

 

Wer als Blogger über die Aktion berichtet bekommt ein Exemplar kostenlos – und die 10€ werden trotzdem gespendet! Klingt doch super, oder?

Blog und Co: Alles Neu

Ich habe ja seit geraumer Zeit, um genaue zu sein seit dem 27. April 2011 einen vServer bei netcup. War immer ein ganz nettes Angebot für knapp 5€ im Monat.

Nun bietet netcup seit einigen Wochen ihre sogenannten KVM-Server an. Da weiß der vServer gar nicht mehr, dass der virtuell ist! Klingt super – ist es wohl auch, und warum sieht man in dieser Tabelle bei netcup. Natürlich kommt mit einem Serverumzug auch ein bisschen Arbeit, und der günstigste KVM-Server kostet auch noch einen Euro mehr als mein alter vServer, deswegen habe ich erst einmal alles beim alten gelassen. Bis dann aber heute eine neue eMail von netucp kam. Betreff: Ankündigung Preiserhöhung. Mein vServer, der mich immer knapp 5€ im Monat gekostet hat, soll jetzt auf einmal 12,48€ kosten!  Da habe ich dann aber ganz schnell die Migration auf KVM gestartet, und hatte einige Minuten später auch die Zugangsdaten. Debian aufgesetzt, WordPress neu aufgespielt, und die alten Posts und Daten rübergeholt. Schick.

Da kam mir die Idee, mal das Design upzudaten Weiterlesen »

England – Bald geht das Studium los!

„So, wie läuft es denn so als Student im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, genauer in Block B Birks Grange – einer Studentenunterkunft der Universität in Exeter?“ – das wurde ich in letzter Zeit doch nicht nur einmal gefragt, zumindest den ersten Teil.
Da ich jetzt mein schickes MacBook Pro mit Retina-Display habe, kann ich beim Beantworten der Frage gleich mal ausprobieren, wie Microsoft Word 2010, Parallels Desktop 8 & das Retina-Display sich vertragen (hier sei angemerkt, dass ich normalerweise Blogposts nicht in Word schreibe..) – und bisher vertragen sie sich ganz gut.

Birks Grange Village hat einige Blöcke – das höchste, das ich bisher gesehen habe, war Buchstabe Q. Die fünf ältesten Blöcke aber, A, B, C, D & E, sind speziell: In ihnen wohnen diejenigen, die jeden Tag, 7 Tage die Woche, Frühstück und Abendessen bekommen. Klar, das schlägt sich auf den Preis nieder, aber ich finde es einerseits super, dass ich hier morgens (wenn ich frühgenug aufstehe), nur rüberlaufen muss, und ein Full English Breakfast (meistens nehme ich eine Wurst, Bacon, Rührei & Bohnen – JA, BOHNEN!) auf mich wartet. Und nach einem langen Tag, wie z.B. letzten Donnerstag, oder Montag, ist es auch ganz nett, Abendessen zu bekommen. An anderen Tagen natürlich auch!

Aber fangen wir vorne an: Weiterlesen »

Sachsen ruft. Oder: Urlaub? X

Tag 4 im Hotel, der ADAC hat keine Lust mehr. Wir haben uns abholen lassen. Eine arme Seele hat sich erbarmt, von Sachsen nach Tatabanya zu kommen, und uns mit zurück zu nehmen.

Ich weiß leider nicht mehr, wie das zeitlich abgelaufen ist, aber in der letzten Nacht habe ich jedenfalls in einem Schlafsack auf dem Hotelboden schlafen müssen, da unser lieber Fahrer eine Nacht Ruhe in einem Bett brauchte.

Jedenfalls haben wir es am letzten Morgen in Ungarn geschafft, all unser Gepäck, uns und den neuen Fahrer, in einen neuen funktionierenden VW-Bus zu packen, und dem Hotel Árpád ein für alle mal viszontlátásra zu sagen.

Es ging ohne Zwischenfälle recht gut nach Sachsen, auf den Campingplatz Entenfarm. Campingplätze sind jetzt nicht unbedingt der Ort, wo man Pfadfinder vermutet, aber wenigstens haben wir nach 10-12 Tagen unterwegs endlich mal in einem richtigen Zelt geschlafen! (Verdursten bei den Wilden Hunden war unter freiem Himmel für mich!).

Die Sächsische Schweiz also. Persönliches Highlight hier: Weiterlesen »

Abstecher in den Westen: Wien. Oder: Urlaub? IX

Innerhalb der ersten 36 Stunden in Tatabanya haben wir herausgefunden, dass Bahnfahren und Städtetouren echt Spaß machen können. Nach einem kurzen Blick auf die Landkarte war das nächste Ziel für uns klar: Wien! Ländergrenzen überqueren ist ja hip, vor allen unter wetteifernden Geocachern, von denen wir auch welche dabei hatten. Also, gleiche Prozedur wie am Tag zuvor: Frühstücksbuffet genießen, anschließend zum Bahnhof, irgendwie den netten Menschen hinter dem Ticketschalter verständlich machen, dass man kostengünstig nach Wien will (Warum Sisi in Tatbanya keine mehrsprachigen Automaten hingestellt hat, ist mir ein Rätsel..), und auf den Zug warten.

Auf dem Weg nach Österreich muss man umsteigen (wenn ich mir korrekt errrinere), undso landeten wir in einem recht modernen Zug der Österreichischen Bundesbahnen, in dem unser GPS-Tracker prompt abgeschaltet hat. Die ÖBB hat nämlich beschichtetes Glas, dadurch werden Satelliten unsichtbar, und Mikrowellen nutzlos. Immer diese modernen Technologien! Über solche Technologien – WLAN hauptsächlich – sowie das lokale Klima und dem auffallenden Mangel an Bergen inmitten Österreichs, haben wir uns mit einem netten Herrn, der Mitglied der IEEE ist unterhalten.

Genug der unwichtigen Details, wir waren in Wien am Hauptbahnhof. Zugfahren ist ja recht anstrengend, und direkt vor dem Bahnhofsgebäude hat uns eine nette Wiese dazu eingeladen das Käse-Wurst-Prozedere aus Budapest zu wiederholen. Die Wiese hatte aber glücklicherweise mehr als einen Baum, und eine schwache Briese hat uns diesmal ermöglicht, das zweite Frühstück im wahrsten Sinne des Wortes zu genießen.

Museumsplatz, Wien

Auf den Schildern war nicht genug Platz, da steht 1. Stadt.
Wie immer, aufgenommen mit der D80 von © Sebastian Sehr

Aber wir waren ja in Wien, um uns anzuschauen, was Wien so zu bieten hat, also pilgerten wir zur Inneren Stadt
. So nennen die Wiener ihr Stadtzentrum. Wer daran interessiert ist, was Wien so zu bieten hat, darf gerne Wikipedia aufsuchen. Auch wenn nicht als Quelle für akademische Texte zu verwenden, um sich selbst zu informieren ist der Überblick über die Bauten ja schon ganz hübsch.

Wir haben abgehakt, was Touristen so in einem Tag abhaken müssen. Theater, Museen und natürlich die kaiserlichen Höfe – alles hauptsächlich von außen – wurden von unseren Kameras und Hirnen abgespeichert. Weiterlesen »

Ungarn Entdecken. Oder: Urlaub? VIII

Da waren wir also, gestrandet in Ungarn, und keinen Plan wie es weitergeht. Also das beste draus machen: Ungarn erkunden. Am ersten Tag in Tatabanya sind wir nach dem Frühstücksbuffet im Hotel zum Bahnhof in dem 70.000-Seelen Dorf gestapft, und haben uns ein paar Tickets nach Budapest gekauft. Der Bahnhof war noch aus der Zeit der Österreichischen Kaiserreichs, und daher zweisprachig. Das wussten die Bediensteten leider nicht, aber Budapest heißt ja auch auf Ungarisch Budapest, also war das kein Problem.
Beim Umschalten der Zuganzeigen sind übrigens ein paar Mal der Orientexpress, und andere große Namen an uns vorbeigehuscht.

Im Zug dann, der ähnlich wie der Bahnhof aus Zeiten von Sisi und Franz Joseph stammte, haben wir eigentlich nicht viel gemacht. Das lag hauptsächlich daran, dass es Hochsommer war, und die sind in Ungarn nicht grade kalt..

Niklas als Fotograf

So wird man behandelt, wenn man in Budapest hübsche Fotos machen will!
Festgehalten wohl von © Sebastian Sehr..

In Budapest selber haben wir auch nur die Standard-Touristen-Tour gemacht, sprich hoch den Berg, um den Berg, Fotos machen, in der Sonne dünsten und Wurst und Käse genießen, den Berg runter, und vor dem kurzen, sommergewitterlichen Regenschauer im Marks & Spencer Schutz suchen. Irgendwie waren wir dann aber mit dem Rundgang viel zu früh fertig, und durften dann in Keleti Pu (das ist ein Bahnhof. Trotz des Alters – wir reden hier von Jahreszahlen, die sogar Sissi nur aus Geschichtsbüchern kannte – hübsch. Aber Budapest ist ja auch die Hauptstadt!) eine Stunde warten. Nachdem ich genug mit der Mehrfachbelichtungsfunktion an der D80, die wir dabei hatten, rumgespielt habe, hat ein ziemlich schrilles Pfeifen uns darauf aufmerksam gemacht, dass da in dem Bahnhof grade irgend etwas außergewöhnliches abging. Es wurde ein Film gedreht! (Beziehungsweise ein Werbespot, wenn ich das alles richtig verstanden habe). Eine hübsche, alte Dampflokomotive, und verdammt große Scheinwerfer, und noch größere Reflektoren haben da Blicke angezogen. Das Set wurde leider streng abgeriegelt, und irgendwann wurde auch aufgehört zu filmen, und alles wurde abgebaut.

Dann Rückfahrt nach Tatabanya. Ohne Neuigkeiten von VW, dem ADAC oder aus Sachsen.

Nach einem so aufregenden Tag ist man aber ja noch nicht müde, deshalb wurde die Tankstellenrunde, die am Abend davor eingefühurt wurde, mti dieser Wiederholung offiziell Tradition: Man nimmt alle Rover, die man finden kann, läuft zur Dorftankstelle und nimmt für jeden eine Flasche Flüssiges aus dem Schrank, und lässt den Tag dann auf den Treppenstufen vor dem Hotel ausklingen. Bis wir wieder einmal Bekanntschaft mit der ungarischen Polizei machen. Die nehmen das mit dem Ausschau halten echt ernst! Jedenfalls ist das mit dem Konsumieren des Nachts auf öffentlichen Plätzen wohl nicht so gerne gesehen. Ende der Tradition.

Aber definitiv noch nicht das Ende unseres Ungarn-Abenteuers. Von dem wir Tage vorher noch nicht einmal geträumt haben.. (Wobei ich das nicht mit absoluter Sicherheit sagen kann; wir haben unsere Träume nicht ausführlich besprochen..)

Das hat uns aber

Genug Rumänien. Oder: Urlaub? VII

Ich hab es ja im letzten Blogpost schon versprochen: es wird weitergehen. Und jetzt ist es auch endlich soweit!

Die Woche in Cioclovina war, soweit ich das sehe, vorbei, und wir haben uns auf den Weg Richtung Deutschland gemacht. Es sollte Richtung Sachsen gehen, für eine zweite Woche mit deutschen Pfadfindern aus Mettmann. Aus Rumänien kamen wir auch ziemlich einfach raus, am Spätnachmittag haben wir schon Budapest erreicht, und die nächsten 60-70 km liefen auch noch ganz gut.. aber das war es dann auch schon. Der Bus hat seinen Geist aufgegeben und wir haben erst einmal eine lange Pause ein einem netten Rasthof ein paar Kilometer hinter Tatabanya an der M1 gemacht, und mit dem ADAC telefoniert. Der ADAC kennt den Bus der DPSG Stamm Mettmann ja schon, und nach Einbruch der Dunkelheit kam dann auch Attila. Attila hatte aber nur Weiterlesen »

Verdursten bei den wilden Hunde. Oder: Urlaub? VI

Also auf einen Haik (auch Hajk, Haijk oder Hike) wind wir gegangen. Nochmal ein paar Stunden Berg runter und hoch mit Pausen, Fotos, und Warntafeln vor wilden Tieren. Man darf wilde Tiere übrigens nicht beim Namen nennen, sonst fühlen die sich gerufen. Dafür gibt es dann Spitznamen. Schlange war, glaube ich, Buba, und Wolf war Gadina, und für Bär hatten wir auch noch etwas..
Jedenfalls waren wir dann irgendwann da. Naja, was heißt da, wir waren irgendwo an einer Lichtung, wo wir dann unser Lager aufgeschlagen haben. Die Deutschen haben Feuer gemacht, und die Rumänen haben Zelt gebaut. Ich habe übrigens später unter freiem Himmel geschlafen.. das mit dem Zeltbau war etwas chaotisch.. aber unsere Tipps wollten ja nicht beachtet werden..
Uns wurde vom Leiter vorher gesagt, es gäbe da eine Quelle, wo man Wasser holen kann. Also sind wir (er, zwei andere, und ich) dann Wasser holen gegangen – das war zumindest der Plan Weiterlesen »