Ich hab es ja im letzten Blogpost schon versprochen: es wird weitergehen. Und jetzt ist es auch endlich soweit!

Die Woche in Cioclovina war, soweit ich das sehe, vorbei, und wir haben uns auf den Weg Richtung Deutschland gemacht. Es sollte Richtung Sachsen gehen, für eine zweite Woche mit deutschen Pfadfindern aus Mettmann. Aus Rumänien kamen wir auch ziemlich einfach raus, am Spätnachmittag haben wir schon Budapest erreicht, und die nächsten 60-70 km liefen auch noch ganz gut.. aber das war es dann auch schon. Der Bus hat seinen Geist aufgegeben und wir haben erst einmal eine lange Pause ein einem netten Rasthof ein paar Kilometer hinter Tatabanya an der M1 gemacht, und mit dem ADAC telefoniert. Der ADAC kennt den Bus der DPSG Stamm Mettmann ja schon, und nach Einbruch der Dunkelheit kam dann auch Attila. Attila hatte aber nur nur zwei extra Plätze im Abschleppwagen - zum Glück aber auch ein Telefon, und so wurde uns ein Taxi gerufen. Alles natürlich gesponsert vom ADAC - danke dafür!

Abschiedsfoto VW-Bus
Da wird der Bus abgeschleppt - Noch ein Goodbye-Foto vom © Sebastian Sehr

“Hilfe” und das Taxi haben uns dann beim VW-Vertragshändler abgesetzt. Nachts um halb Acht, am Wochenende. Nach ein bisschen rumtelefoniere war klar, der Transporter bleibt erstmal hier, und wir auch. Aber ADAC ist ja überaus freundlich, und hat uns allen ein Hotel rausgesucht. Also, wieder den netten Taxiverein anrufen, und denen klar machen, dass wir eine Menge Gepäck aus einem dunklen Industriepark mitsamt Menschen zu einem nicht minder dunklen Hotel transportiert haben müssen. Verstanden haben die das nicht so, jedenfalls nicht mit dem “Menge Gepäck”, das eine frische, tropfende Bienenwabe aus Rumänien einschließt einschließt.. Und wir waren uns auch nicht sicher, ob die das mit dem dunklen Industriepark so verstanden haben, also haben zwei von uns (ich war einer) an die nächste Hauptstraße gestellt um Ausschau nach Taxe gehalten. Die örtliche Polizeistreife hatte aber eine ähnliche Idee, und hat auch Ausschau gehalten, und uns gefunden - und zurück auf den Parkplatz geschickt.

Die beiden Taxen (die man bei einer Menge Namen hätte rufen können, aber bestimmt nicht beim Namen “Großraumtaxi”) haben uns schlussendlich auch gefunden, und das Hotel auch. Und das Hotel hatte Betten. Ich mein, wir haben zwar auch die letzte Woche schon auf Betten geschlafen, aber hätten wir es nach Sachsen gemacht - wie der Rest aus Mettmann - da hätten keine Betten auf uns gewartet..

Was wir dann an den folgenden Tagen in Ungarn (und Umgebung) so getrieben haben, steht in den nächsten Beiträgen