England - Bald geht das Studium los!
„So, wie läuft es denn so als Student im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland, genauer in Block B Birks Grange – einer Studentenunterkunft der Universität in Exeter?“ – das wurde ich in letzter Zeit doch nicht nur einmal gefragt, zumindest den ersten Teil. Da ich jetzt mein schickes MacBook Pro mit Retina-Display habe, kann ich beim Beantworten der Frage gleich mal ausprobieren, wie Microsoft Word 2010, Parallels Desktop 8 & das Retina-Display sich vertragen (hier sei angemerkt, dass ich normalerweise Blogposts nicht in Word schreibe..) – und bisher vertragen sie sich ganz gut.
Birks Grange Village hat einige Blöcke – das höchste, das ich bisher gesehen habe, war Buchstabe Q. Die fünf ältesten Blöcke aber, A, B, C, D & E, sind speziell: In ihnen wohnen diejenigen, die jeden Tag, 7 Tage die Woche, Frühstück und Abendessen bekommen. Klar, das schlägt sich auf den Preis nieder, aber ich finde es einerseits super, dass ich hier morgens (wenn ich frühgenug aufstehe), nur rüberlaufen muss, und ein Full English Breakfast (meistens nehme ich eine Wurst, Bacon, Rührei & Bohnen - JA, BOHNEN!) auf mich wartet. Und nach einem langen Tag, wie z.B. letzten Donnerstag, oder Montag, ist es auch ganz nett, Abendessen zu bekommen. An anderen Tagen natürlich auch!
Aber fangen wir vorne an: Nachdem ich am Dienstag, den 11. September (oha, 9/11) meinen Führerschein gemacht habe, sind wir am Mittwoch, den 12. September morgens um halb fünf aufgebrochen – im vollgepackten Volvo ging es nach Westen, durch Belgien, Frankreich, mit der Fähre über den Ärmelkanal, und weiter an London vorbei nach West Lulworth ans Meer. Das Hotel war nett, die Stadt winzig, aber mit einem riesigen Parkplatz – es gab ja auch einiges zu sehen: Lulworth Cove, und das Weltnaturerbe Jurassic Coast, aka Juraküste. Daneben gab es noch ein Panzermuseum, eine Geisterstadt, und ein Schloss, aber von alldem haben wir nichts gesehen. Stattdessen waren wir an der Bucht, und sind die Küste bis zur Durdle Door entlanggewandert, schwer bewaffnet und allzeit bereit Vögel und andere Gestalten zu schießen – mit der 5D Mark II, und meiner neuen 60D samt EF 80-200/2.8L – eine prima Linse! Und das 17-40 am Vollformat ist auch schon beeindruckend! (Zwei Ausrufezeichen hintereinander, das ist suboptimal…)
Meine Mutter hat Peters altes iPhone 4 geerbt, und nachdem wir das im Westerwald schon ausprobiert haben, habe ich’s gleich nochmal gemacht: runtastic an, „Wandern“, fertig ist der GPS-Track, und die Fotos können alle schön auf der Karte angesehen werden. In dem Fall nur Spielerei, aber trotzdem nett!
Einen der beiden Tage am Meer haben wir in Weymouth verbracht – da wurde während den olympischen Spielen wohl gerudert, und die Stadt war noch im immer im Spiele-Fieber, Flaggen überall, Fanshops, etc. pp.
Nach zwei Tagen am Meer sind sind wir dann weiter nach Westen gefahren, Exeter war das Ziel, jedenfalls mein finites. Die Eltern sind am Ende ja wieder zurück nach Deutschland, und haben mich samt Fahrrad (das auf dem Dach des Volvo stand; so fand man den Wagen auf den diversen Parkplätzen super wieder!) hiergelassen. Aber bis es soweit kam, ist noch ein bisschen passiert, es war nämlich erst Freitag – Samstag bin ich eingezogen!
Also waren wir Freitag in Exeter. Vielleicht habe ich ein bisschen übertrieben, allzu viel ist nämlich gar nicht passiert, wir haben uns die ein bisschen die Stadt angeschaut (ich war in meinem ersten richtigen Apple Store! Meine Mutter war ein bisschen enttäuscht, dass der neue Hollister erst am folgenden Montag geöffnet hat…), und haben abends italienisch gegessen. Hatten ja die beiden Nächte vorher schon mehr oder weniger englischen Essen, das reicht dann wohl auch ;)
Samstag wurde es dann, und so kam auch der Einzug in die Uni. Wie das vonstatten ging, und was danach passiert, gibt’s hier auch bald zu lesen!