Ich habe ja bereits im letzten Artikel kurz von meinem Urlaub erzählt, und eine lange Version versprochen. Die kommt jetzt hier:

Es ging los am Samsatg, den 28. August, und zwar um 7.00 Uhr morgens. So früh (6:30 Uhr) bin ich in den letzten vier Wochen davor wahrscheinlich nicht einmal aufgestanden, und am Freitagabend davor war auch noch Olympia-Eröffnungszeremonie, sodass ich erst nach 2 Uhr im Bett war.. Naja, die Fahrt nach Rumänien ist lang, und im Bus wollte ich schlafen.. Die Betonung liegt hier auf dem “wollte”, denn letztendlich saß ich in der Mitte des Transporters, und da war schlafen eher schlecht als recht.

Unsere erste Etappe ging nach Regensburg, wo wir noch jemanden auf dem Rückweg von seinem Italienurlaub aufgabeln sollten - am Brenner hat es sich aber etwas gestaut, also hatten wir drei Stunden Freizeit in Regensburg - Ist ja auch eine Stadt, nur dass die nach dem Fluss Regen benannt sein sollte, wollte ich nicht glauben.. scheint aber zu stimmen! In der Stadt wurden mindestens zwei Geocaches gefunden, aber wir hatten leider keine Zeit beim “Gasthof zum goldenen M” einzukehren :(

Weiter ging es Richtung Ungarn, wo wir dann am ersten Rasthof doch noch zu McDoof gekommen sind - als ausländische Fußgänger im McDrive (Ich schreibe jetzt weder Drive-In noch Drive-Through, sonst sind wieder welche verwirrt..), die mit Euro bezahlen wollen.. Hat letztendlich gut geklappt, wir haben nur knapp 200 Forint (rd. 70ct.) Auslandsgeld zurückbekommen, und sind weitergefahren. Dabei haben wir noch einen LKW-Fahrer gesehen, der sich in seinem Schlafsack auf die Rasthofwiese neben der Autobahn gelegt - wahrscheinlich, ohne vorher den Wetterbericht gelesen zu haben. Er wird wohl nass geworden sein, sollte er vorher nicht weggeweht worden sein..

Nächstes Etappenziel war Budapest - es war inzwischen 2.00 Uhr morgens, wo einer unserer beiden (drei) Fahrer eine Pause wollte. Während er zwei Stunden geschlafen hat, haben wir Buda & Pest bei Nacht vom Burgberg bewundert und fotografiert. Die Durchfahrt durch die Stadt zwei Stunden später war auf Grund diverser Abbiege- und Durchfahrtsverbote auch länger als unbedingt nötig, aber ohne hätten wir wohl kaum den McCafé-to-Go-Schalter gesehen: Wie ein McDrive, nur von McCafé und für Fußgänger.

Bei Sonnenaufgang waren wir dann schon eine halbe Stunde in Rumänien (die haben ja eine Stunde Zeitunterschied zu Deutschland), und haben vergeblich nach Autobahnen gesucht - es gab keine. Sprich, man tuckert mit 50 durch die Landschaft, wird vor jeder Kurve vor einer Gefahrenstelle gewarnt, und fährt auch mal über mit EU-Mitteln errichtete Brücken, die einfach so in der Landschaft stehen. Bis die Finanzierung des Flusses, der da wohl hingesetzt werden soll, genemigt ist, vergehen wohl noch ein paar Jahre…

Unser nächster großer Halt war dann schon in Rumänien, in Temeschwar, um genau zu sein. Und was es da dann leckeres gab, steht hier morgen!