Ankommen in Rumänien. Oder: Urlaub? III
Da in Temeschwar gab es bei einer Münsteraner Pfadfinderin (die grade ihren Führerschein macht, und deswegen in Rumänien bei ihren Eltern ist.. oder so) und ihren Eltern Frühstück. So Einladungen darf man dann ja auch nicht ablehnen - und es war doch ziemlich lecker. Es war inzwischen 9.00 Uhr, wir haben das erste rumänische Geld abgehoben (aber nicht ausgegeben), und unsere Wasserflaschen am städtischen Wasserbrunnen aufgeladen.
Auf dem Rest der Fahrt haben wir nicht mehr viele Halte gemacht, es ging eigentlich gradewegs durch nach Cioclovina - jedenfalls an den Fuß des Berges, auf dem Cioclovina liegt. Da ging dann eine Straße hoch, und die war nicht grade eben.. Aber nachdem dann aus den Wäldern ein Auto mit Sigmaringer-Kennzeichen kam, der Fahrer uns schief angelacht und gewunken hat, und den Berg hochdüste, haben wir das mit unserem T5 einfach mal nachgemacht - und geschafft. Nicht ganz hoch, aber doch die einige Meter hoch. Die letzten 50 Höhenmeter mussten wir dann laufen, und alles hochtragen.
Oben angekommen haben wir dann ziemlich schnell gemerkt, dass man das in Rumänien mit der Zeit nicht so genau nimmt; die lokalen Pfadfinder waren nämlich noch nicht da, die Hütte verschlossen. Aber warten bei Temperaturen jenseits der 30°C kann ja auch entspannend sein - solange eine leichte Brise weht, und es schattige Plätze gibt - das war glücklicherweise der Fall. Irgendwann beim Warten ist dann noch ein wilder Hund aufgetaucht, der hat mir uns entspannt, und ist irgendwann wieder abgehauen. Spontan “Wolf” getauft kam er aber regelmäßig in der Woche wieder, besondern zu und nach Essenzeiten konnte man fest mit seiner Anwesenheit rechnen.
Irgendwann kamen dann die rumänischen Pfadfinder - erst die Vorhut auf dem Moped, dann der Rest zu Fuß. Der Rest des Tages lief dann ganz entspannt, mit selbstgemachter Limonade. Wir haben übrigens nicht gezeltet, sondern in Betten geschlafen :) Und wurden dann irgendwann geweckt - erzähle ich dann heute Abend!