Latein-Ferienkurs
Ich wurde ja dazu verdammt, meine Ferien abzublasen, und stattdessen Latein zu machen. Also, Gewissermaßen. Freitag war die letzte Stunde Latein. Und jetzt bin ich bereit, darüber zu schreiben.8-mal die Woche insgesamt zu je zwei Stunden, also 16 Stunden Latein. Ein Graus. Vor allem: (das schreib ich jetzt niht, vielleicht, liest ja mein Lateinlehrer mit :P)

Also, hochmotiviert bin ich am ersten Tage hingegangen, war auch ganz ok, aber überhaupt nicht, wie ich mir das vorgestellt hab. Wir waren zu siebend - ein einziges Mädchen. Der Lehrer - Herr Fischer - ist natürlich erstmal so durchgegangen, was wir machen - Plinius, Ovid, Cäsar oder Lehrbuch - und dann hat er Grammatiken ausgeteilt. Okey… Dann sind wir in der ersten Stunde dreißig Seiten in der Grammatik durchgegangen. Nicht sooo effektiv. Das ging dann am nächsten Tag weiter. Danach hat er aus unseren jeweiligen Büchern Texte raussuchen, die wir übersetzen. Und das haben wir dann Tag für Tag gemacht. Durch und durch. Dürften so sieben Seiten Geschriebenes sein. Am Ende gab’s ‘ne Urkunde, dass wir “regelmäßig” da waren. Das war’s.
Über das Osterwochenende (Karfreitag-Ostermontag) hatten wir übrigens frei, und damit ist auch die Motivation, zumindest bei mir, verschwunden. Und im Nachhinein wäre, wenn jetzt dann wäre, die Motivation auch weg. Wenn ihr versteht ;-)
Keine großen Erlebnisse also, eigentlich ein stinklangweiliges, verstaubtes, totes Thema.
- In vino veritas.
